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| Staatshilfe für OTP und FHB lässt Kurse steigen |
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Nicht nur ausländische Banken sind in Ungarn aktiv, es gibt noch die heimischen Institute OTP und FHB. Diese Häuser bekommen jetzt 1,8 Milliarden € Staatshilfe - vom IWF. Im Herbst retteten der Internationale Währungsfonds IWF, die EU und die Weltbank Ungarn mit einem Hilfspaket von 20 Milliarden € vor der Pleite. Jetzt verwendet Ungarn einen Teil der Mittel, um den zwei größten an der Börse Budapest notierten Banken des Landes, OTP und FHB unter die Arme zu greifen. OTP bekommt 1,4 Milliarden, FHB - an dieser Bank ist die Wiener Private-Equity-Gesellschaft Vienna Capital Partners (VCP) mit 15 Prozent beteiligt - 400 Millionen €. Das sind Good News für die beiden Geldinstitute! Denn der Kredit wird zu Euribor plus einem besonders freundlichen Aufschlag vergeben - also können sich OTP und FHB günstiger refinanzieren, als das am freien Markt derzeit möglich wäre. Im Gegenzug versprechen beide Banken, Aktionen gegen die Kreditklemme zu setzen. Überhaupt sind Banken, darunter solche mit Österreich-Bezug bei Ungarns Noch-Regierungschef Ferenc Gyurcsány derzeit sehr beliebt. Er sucht ja fieberhaft nach einem Nachfolger. Unter anderem wurden von Budapester Medien gestern auch Mihály Patai, Chef von UniCredit Hungary und der Börse-Wien-Tochter Börse Budapest sowie Péter Felcsuti, Chef von Raiffeisen Ungarn als mögliche Übergangs-Premiers bis 2010 genannt.
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Quelle: Wirtschaftsblatt; 20090327 |
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